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Neulich bei der Post

Mein Paket
Mein Paket!

Heute war ich bei der Post und wollte mein Paket abholen. Ich hatte es eigentlich, wie üblich, zur Packstation schicken lassen, aber es war wohl zu groß. Also wurde es in die Filiale umgeleitet. Grmpf. Also habe ich etwas früher Feierabend gemacht, damit ich es bis zum Ende der Öffnungszeit schaffe. Es ergab sich folgender Dialog:

Ich: „Guten Tag, mein Name ist Hötting. Ich möchte mein Paket.“

Postangestellte: „Dann schaue ich mal, wo ich Sie hingepackt habe.“

… Sie verschwindet nach hinten … Sie kommt wieder: „Ich habe Sie in Fach Eins gesteckt, da sind Sie aber nicht.“

Ich: „Stimmt. Ich habe mich hier vom Schalter auch nicht wegbewegt.“

PA guckt verwirrt. „Ich gehe nochmal gucken“ und verschwindet nach hinten.

Ich: „Keine Angst, ich geh‘ nicht weg.“

PA kommt mit Riesen-Paket wieder zurück: „Sie waren zu groß für die Station, deswegen hat man Sie hier hin gebracht. In Fach Eins waren Sie nicht. Sie waren in Fach Zwei.“

Ich: „Oh. Da habe ich mich wohl ganz gut versteckt, nicht wahr? Ich danke Ihnen für Ihre Mühe. Tschüß!“

PA: „Auf Wiedersehen“

Auf dem Nachhauseweg musste ich die ganze Zeit schmunzeln. Man muss die Menschen einfach lieben, nicht wahr?

Zweifellos ungeeignet…

2006-06-17_16-56-06… zum Motorradfahren ist die Kleidung, die ich auf diesem Photo trage. Der Hut ist zweifellos kleidsam, schützt den Kopf aber weder bei einem Umfall noch bei einem Unfall. Von der Sonnenbrille gehen auch eher zusätzliche Gefahren aus. Mit der Zigarette richte ich mich nicht nur auf die Dauer selbst zu Grunde, nein, sie wird zweifellos auch zu üblen Verbrennungen führen, falls sie das Polyesterhemd, das ich gerade trage, in Brand setzt. Und mit Sandalen in Jeans Motorradfahren, das ist wirklich ein No Go! Keine Handschuhe! Oh Gott! Der Mann auf dem Bild ist schon tot, bevor er losgefahren ist. Zweifellos ungeeignet… weiterlesen

Teilweise ist man als Motorrad-Fahrer…

2007-08-18_14-52-35
Das Photo zeigt übrigens ein historisches Rennmotorrad, eine Excelsior von irgendwann um 1930 beim Classic Grand Prix in Schotten, 2007. Das Bild ist von mir, wer‘s also klaut…! Es ist hier insofern von Belang, als dass der geneigte Leser bitte entscheiden soll, ob der Fahrer gleich nach rechts umfällt oder nicht.

…geradezu gezwungen dem Image zu entsprechen, dass die Öffentlichkeit von einem haben muss. Manchmal fragt man sich allerdings auch, ob einige Menschen, insbesondere Fahrer von mehr-als-dreirädrigen Kraftfahrzeugen, nur  situativ handeln können. Soll heißen: Ihr Gedächtnis reicht ca. 0,02 Millisekunden zurück und sie können daher Situationen nur fast-statisch auf der Basis der brand-aktuellen Situation beurteilen. Sie erleben quasi die Welt nicht als Film sondern als Foto-Roman.

Jetzt fragt sich der geneigte Leser natürlich, was will uns der Hötting damit sagen? – Nun, ganz einfach, er hat sich mal wieder etwas gewundert! Teilweise ist man als Motorrad-Fahrer… weiterlesen

Umgefahren

Man könnte meinen, man sei als Motorradfahrer wenigstens in und vor seiner eigenen Garage sicher davor, von anderen, insbesondere automobilisierten Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden.
Leider handelt es dabei im einen Irrtum…
Gestern hat‘s mich erwischt: Ich stehe mit einem Motorrad vor der Garage, um es anzukicken und zur Arbeit zu fahren. Harmlos und offenbar zu unauffällig.
Ein Mitbenutzer des Garagenhofs kommt durch die Einfahrt reingefahren, lächelt mich freundlich grüßend an, will drehen, um in seine Garage zu kommen und fährt mich um. Nicht viel passiert zum Glück. Nur das Schutzblech verbogen und der Stolz gekränkt, denn ich muss mich unter meinem Motorrad hervorkramen.
„Ich dachte, Sie wären schon weg.“ – „Nicht denken, gucken!“
„Da hinten stand mein Chef. Den wollte ich nicht umfahren.“ – „Schon klar! Verstehe ich voll und ganz. Helfen Sie mir vielleicht, das Motorrad aufzuheben? Nicht? Auch gut. Trotzdem: Danke!“
Die Entschuldigung steht aus.